Prioritäre Maßnahmen

Der Vorstand beschließt zwei Mal im Jahr einstimmig einen Prioritätenkatalog, in dem die prioritären Maßnahmen und Projekte enthalten sind.

Für jeden Schwerpunkt im Rahmen der Priorisierung soll jeweils eine für die
Umsetzung verantwortliche und alle Umsetzungsschritte koordinierende
Institution oder ein anderer Teilnehmer des Kompetenzzentrums oder ein
zuständiges Ressort, sowie ein Rahmenzeitplan angeführt werden.

Dieser Prioritätenkatalog wird nach Beschluss dem Ministerrat zur Kenntnis gebracht.

Wie kommen die Projekte in diesen Katalog?

Der Vorstand nimmt Vorschläge für Projekte entgegen und ersucht den IKT-Sektor ihre Projektideen einzubringen, die Österreich in der Erreichung der vier Ziele unterstützen. Die Geschäftsstelle RTR-GmbH wird ihre Vorschläge gerne entgegen nehmen und sie an den Vorstand weiterleiten.
Die Internetoffensive Österreich als Vorstandsmitglied wird gemeinsam mit den Stakeholdern der IKT Wirtschaft, in Arbeitsgruppen Vorschläge erarbeiten. Ebenfalls sind die Mitglieder der Generalversammlung aufgerufen, ihre Ideen einzubringen.

Der Vorstand heißt aber auch Vorschläge von Interessierten willkommen und ersucht daher um Projektideen, die

  • einer engen Koordination zwischen der öffentlichen Hand und der Wirtschaft bedürfen,
  • sich positiv auf den Networked Readiness Index auswirken,
  • auf Partnerschaftsmodellen zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft beruhen,
  • mit konkreten Vorschlägen der Finanzierung unterlegt sind,
  • rasch umgesetzt werden können und
  • sich international bewährt haben.

Die Geschäftsstelle wird diese Projektideen sammeln und eine erste Sichtung vornehmen. Insbesondere wird geprüft, ob sie einen positiven Effekt auf den Index haben und wie die Realisierungschancen stehen. Dies wird stark davon abhängen, ob die budgetären Mitteln für das Projekt in einer Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand, Wirtschaft und anderen Institutionen aufgestellt werden können. Eine positive Prüfung des Vorstandes zieht die Einrichtung einer Arbeitsgruppe nach sich, in der die wichtigsten Stakeholder vertreten sind. Wenn diese Gruppe sich über die Projektziele und Inhalte einig ist und die Finanzierung gesichert ist, wird das Projekt in den Prioritätenkatalog aufgenommen.

Der Prioritätenkatalog wird an den Ministerrat berichtet. Damit hat die Bundesregierung die Projekte zur Kenntnis genommen, sodass die beteiligten Ressorts den Startschuss für die Verwirklichung der Projekte erhalten.
Wenn erforderlich, werden Arbeitsgruppen eingerichtet, die die Projekte vorantreiben und regelmäßig dem KIG über die Fortschritte berichten.