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2. Prioritätenkatalog

Nr.Titel und KurzbeschreibungTräger und Fortschrittsbericht
B1

XML E-Rechnung

Unter dem Namen ebInterface wurde seit 2005 ein offen gelegter XML-Rechnungsstandard unter Einbeziehung der Wirtschaft und Verwaltung vom Verein AUSTRIAPRO geschaffen. Unterstützt von der WKÖ und dem BMWFJ hat sich daraus ein breit implementiertes Format entwickelt, für das es auch kostenlose Softwareprodukte gibt, die Kleinstunternehmen bei der Generierung und Verarbeitung von XML-Rechnungen unterstützen.
Bei TELEFIT und E-Day wird auf die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von strukturierten elektronischen Rechnungen mit ebInterface aufmerksam gemacht. Eine große Informationsveranstaltung und weitere PR-Initiativen sind für Herbst 2011 geplant. Im Rahmen des nationalen Forums für die elektronische Rechnungsstellung (eingerichtet beim BMF) soll das Thema bei den Stakeholdern z.B. Wirtschaftsprüfer vertieft werden.
Ab 2012 wird an der Verwendung der ebInterface Komponenten für weitere Dokumentenarten wie zb Angebot, Vertrag, Lieferschein etc gearbeitet.

» BMF Bundesministerium für Finanzen

B1 Fortschrittsbericht Juni 2013

B2

Leitkonzept für innovationsfördernde öffentliche Beschaffung

Es wird ein Leitkonzept für ein innovationsförderndes öffentliches Beschaffungswesen (IÖB) mit dem Ziel ausgearbeitet, die Nachfrage nach innovativen Gütern und Dienstleistungen zu stimulieren und beizutragen Innovationen rascher am Markt umzusetzen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu stärken. Damit verbunden soll die innovationsfördernde öffentliche Beschaffung Innovationen im öffentlichen Sektor forcieren, um ein effizientes und effektives Leistungsangebot den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber erbringen zu können und auch die öffentlichen Infrastrukturen modernisieren helfen.

» BMWFW Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

» BMVIT Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

B2 Fortschrittsbericht Juni 2013

B3

Open Governmental Data - Portal

Errichtung eines nationalen Open Government Data - Internet-Portals, dieses stellt eine Metaverzeichnis aller Angebote Österreichs dar. Die unterschiedlichen Angebote an Datensätzen und digitalen Inhalten werden auf dezentralen Portalen geführt. Dieses nationale Portal wird unter der Koordination des BKA aufgesetzt. Parallel werden die Potentiale an Datenbeständen in den Bundesministerien erhoben. Für die Gewährleistung eines effizienten Ablaufs in der Anlegung eines österreichischen OGD-Portals ist eine Identifizierung der vorhandenen Daten notwendig. Dazu ist es notwendig in jedem Ministerium eine entsprechende Ansprechperson für diese Daten zu definieren. Da ein Großteil des Angebotes von Städten und Kommunen eingebracht wird, erfolgt eine enge Kooperation, diese wurde mit der Cooperation Open Government Data Österreich (Städte Wien, Linz, Salzburg, Graz, Community und BKA) etabliert. Das BKA stellt die Brücke zur Plattform Digitales Österreich.

» BKA Bundeskanzleramt

Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und in den Regelbetrieb übergeführt.

B4Task Force Urheberrecht
  • Einrichtung eines Dialog zwischen den beteiligten Interessensgruppen
  • Möglichst früh zu gemeinsamen Lösungen zu finden
  • Zermürbende Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden
  • Klärung von praktischen Streitfragen, zu legislativen Projekten,
    die von allen Betroffenen mitgetragen werden
  • Formulierung österreichischer Interessen in der europäischen und internationalen urheberrechtlichen Diskussion
» BMJ Bundesministerium für Justiz
B5Home Office Day
  • Einführung eines „Home Office Day“ in Österreich
  • Arbeit mit modernen Informations- und Kommunikations-technologien von zu Hause propagieren
  • Firmen, Behörden etc. aus ganz Österreich können
    an diesem Tag teilnehmen
  • Bewusstsein um Themen rund um Home Office:
    Arbeitsrecht, Klimaschutz, Gender, etc.

» BMF Bundesministerium für Finanzen

B5 Fortschrittsbericht Juni 2013

B6Schnittstelle Universität – Schule
  • Lenkung der Studierendenströme durch Beratung vor dem Studium
  • Bessere Information über IKT Studiengänge
  • An Schulen wird Werbung für zusätzliche IKT-Studierende gemacht
  • Besonderes Augenmerk auf die Gewinnung von Interessentinnen und Interessenten in den MINT-Fächern
  • In Leistungsvereinbarungen zw. dem Bund
    und den Universitäten verankern

» BMWFW Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

B6 Fortschrittsbericht Juni 2013

B7Erhebung zu Einsatzmöglichkeiten von Cloud Computing in Wissenschaft und Forschung
  • Evaluierung von Vorteilen und Risken
  • Einsparungen bei Speicher, Ressourcen und Geld
  • Fragen nach Datenschutz und Ausfallsicherheit
  • Abklärung des tatsächlichen Nutzens /Interesses für den Endkunden bzw. an Grundlagenforschung
  • Erhebung an den Universitäten
  • Nutzungspotential durch Cloud Computing
» BMWFW Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
B8Kooperationsplattform zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Web2.0 Internetplattform: Angebot und Nachfrage (vor allem für Dissertationen) zusammenzubringen
  • Unternehmen identifizieren sehr früh potentielle Mitarbeiter und lernen diese im Zuge der laufenden Begleitung/Betreuung näher kennen.
  • Studierenden höhere Chance auf eine Betreuungszusage
  • Ist-Erhebung durch das BMWF zu bestehenden Kooperationsplattformen
» BMWFW Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
B9Schaffung einer Modell-Region für generationsübergreifendes Zusammenleben
  • Pilotprojekt: Neue Modelle für IKT-unterstütztes generations-übergreifendes Zusammenleben
  • Spezifische Region mit speziellen Angeboten ausgestattet.
  • Angebote: ein Kompetenzteam, Call-Center mit telemedizinischem Angebot und Internet-Portal.
  • Studien mit volkswirtschaftlichen Aspekt liegen vor
  • Begleitende Evaluierung
  • Nationale und internationale Vermarktung

» BMG Bundesministerium für Gesundheit

B9 Fortschrittsbericht Juni 2013

B10

Breitbandförderung

Im Jahr 2012 gelangt das Frequenzspektrum der sogenannten oberen "Digitalen Dividende" (790 MHz bis 862 MHz) allenfalls neben weiteren Frequenzbändern zur Versteigerung an den Mobilfunk. Aus den sich aus der Versteigerung dieser Frequenzbänder im Jahr 2012 ergebenden Mehrerlösen werden vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Maßnahmen und Förderprogramme für den technologieneutralen Ausbau von Breitbandinfrastruktur und für die Weiterentwicklung von Breitbandangeboten wirkungsorientiert mit besonderer Bedachtnahme auf den ländlichen Raum dotiert werden.

» BMVIT Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

B10 Fortschrittsbericht Juni 2013

B11

Venture Capital

Unterstützung von Maßnahmen zur Verbesserung der Bereitstellung von Venture Capital für innovative junge Unternehmen im IKT-Bereich. Das Projekt verfolgt zwei Stoßrichtungen:
1) Unterstützung der Initiative START Europe zur Förderung von Start Ups in Österreich und internationaler Schaffung von Awareness für den Gründungsstandort Österreich
2) Erarbeitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für private Venture Capital-Initiativen in Österreich gemeinsam mit allen nationalen Stakeholdern

» BMWFW Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

B11 Fortschrittsbericht Juni 2013